Das Projekt „Filament Phoenix“ zeigt, wie Kreislaufwirtschaft ganz konkret funktionieren kann. Vier engagierte Student*innen der OST entwickeln im Rahmen eines Studienprojekts eine Lösung, um gebrauchtes 3D-Druck-Filament zu sammeln und für den erneuten Einsatz im 3D-Druck aufzubereiten.
Wir dürfen dieses spannende Projekt begleiten und machen bereits selbst mit.
Michael Bachmann ist Pädagogischer Leiter der Bischoff AG. Er testet stets neue Produkte und weiss dank seiner langjährigen Erfahrung als Schulleiter und Lehrer gut, was optimal und einfach im Schulalltag eingesetzt werden kann.
3D-Druck ist aus Schulen, Makerspaces und Innovationsräumen nicht mehr wegzudenken. Prototypen, Ersatzteile, Modelle, kreative Projekte, alles entsteht Schicht für Schicht aus Filament, meist aus PLA.
Doch was passiert mit:
Fehldrucken?
Support-Strukturen?
Reststücken?
Verheddertem oder altem Filament?
Genau hier setzt Filament Phoenix an: Statt Material wegzuwerfen, soll es gesammelt, aufbereitet und wieder zu neuem Filament verarbeitet werden.
So funktioniert das Projekt
Die Student*innen arbeiten an der Entwicklung eines Systems, welches den gesamten Recycling-Prozess von PLA abdeckt. In diesem sollen die PLA-Abfälle automatisch zerkleinert, getrocknet und zu hochwertigem Granulat verarbeitet werden. Anschliessend soll daraus Filament extrudiert werden.
Ziel ist es, ein möglichst konstantes, qualitativ hochwertiges Recycling-Filament zu erzeugen, das im Schul- und Makerspace-Alltag wieder problemlos eingesetzt werden kann. Das System soll dabei kompakt, energieeffizient und einfach zu bedienen sein.
Quelle: ost.ch
Unsere Rolle beim Projekt
Wir arbeiten täglich mit 3D-Druckern und dabei entsteht auch bei uns einiges an PLA-Abfall. Deshalb sammeln wir bereits heute das PLA-Filament unserer eigenen 3D-Drucker in einer Filament Phoenix Box. Diese Abfälle werden für die Tests des Projekts verwendet.
Wir haben auch weitere Filament Phoenix Boxen, die wir Schulen zur Verfügung stellen können, die aktiv beim Projekt mithelfen möchten.
Mitmachen statt nur darüber reden
Du nutzt regelmässig 3D-Drucker an deiner Schule? Dann hilf auch du beim Projekt mit und sammle den PLA-Abfall in einer Filament Phoenix Box. So kannst du nicht nur aktiv zur Forschung beitragen, sonder auch Technik und Kreislaufwirtschaft im Unterricht integrieren und Schüler*innen für Ressourcenthemen sensibilisieren.
Warum uns das wichtig ist
Nachhaltigkeit im Bildungsbereich darf nicht nur ein Schlagwort sein.
Wenn wir Schulen mit 3D-Druckern, Lasercuttern und Making-Material ausstatten, tragen wir auch Verantwortung für den Umgang mit Ressourcen.
Das Projekt Filament Phoenix zeigt:
Kreislaufwirtschaft ist machbar
Innovation entsteht in der Region
Nachhaltigkeit kann technisch spannend sein
Interesse am Mitmachen?
Du möchtest deinen Teil zum Projekt beitragen und deinen PLA-Abfall sammeln? Gerne stellen wir die Filamen Phoenix Box für dich bereit. Melde dich dafür einfach bei uns: