Möbel für den Makerspace: So startest du den Makerspace in der Schule
Ein Makerspace in der Schule klingt häufig nach grossem Aufwand: Viel Platz, teure Maschinen, ständiger Umbau. Doch in Wahrheit kann man ganz klein beginnen und das System später modular erweitern. Wichtig ist ein durchdachtes Grundgerüst, das mitwächst. In diesem Beitrag erfährst du, wie du unseren Making-Möbeln den Makerspace Schritt für Schritt ausbauen kannst.
Michael Bachmann ist Pädagogischer Leiter der Bischoff AG. Er testet stets neue Produkte und weiss dank seiner langjährigen Erfahrung als Schulleiter und Lehrer gut, was optimal und einfach im Schulalltag eingesetzt werden kann.
Der Ansatz: Modular einsatzbare Möbel für den Makerspace
Ein Makerspace kann individuell nach den Bedürfnissen der Schule gestaltet werden. Einige Grundsätze sollten dabei aber immer beachtet werden. So sind folgende Eigenschaften für einen optimalen Makerspace essentiell:
Flexibilität: Die Einrichtung soll nicht in Stein gemeisselt sein, sondern anpassbar, z. B. durch modulare Baukästen, verschiebbare Module, Eurobox-Systeme.
Skalierbarkeit: Beginne mit den wichtigsten, zentralen Einheiten, die du dann je nach Bedarf ergänzen kannst.
Sichtbarkeit & Ordnung: Materialien und Werkzeuge sollen sichtbar und leicht zugänglich sein – das fördert selbständiges Arbeiten.
Zugänglichkeit: Schüler*innen sollen selbst an die Materialien herankommen, ohne dass immer der Lehrer alles verteilt.
Möbel-Module im Fokus
In unserem Sortiment findest du diverse Möbel für deinen Makerspace. Diese können sowohl einzeln, als auch in Kombination miteinander im Makerspace verwendet werden.
Makerspace on Wheels
Der Makerspace on Wheels ist ein fahrbarer Tisch beziehungsweise Wagen, der als Arbeitsfläche, Materiallager und Präsentationsfläche zugleich dient. Er ist mit verschiedenen Ausstattungen erhältlich und ermöglicht so einen sofortigen Einstieg ins Making.
Vorteile:
Kompakt und mobil: Er benötigt keinen fixen Werkraum
Ideal für eine Kombination aus digitalen Tools (3D-Drucker, Laser, Mikrocontroller) und klassischem Material
Materialien und Werkzeuge sind direkt griffbereit organisiert
Mit unterschiedlichen Ausstatungen erhältlich
ToolTower: Der mobile Werkzeugturm
Der ToolTower ist ein schlanker, mobiler Turm auf Rädern, in welchem Werkzeuge, Verbrauchsmaterialien und Zubehör organisiert gelagert werden können.
Vorteile:
Mobil: lässt sich flexibel in den Raum verschieben.
Vollauszug-Schubladen: alles auf einen Blick sichtbar.
Modular & anpassbar: Schubladen, Boxen und Einsätze individuell kombinierbar.
T-Nutschienen: Werkzeuge können auch aussen angebracht werden.
Fenstertisch: Die platzsparende Lösung
Ein oft unterschätzter Raum ist die Fensterfront. Hier kommt der Fenstertisch ins Spiel: eine Auszugsfläche unter dem Fenster, in die Boxen ausgezogen werden können, ohne dass etwas herunterfällt.
Vorteile:
Nutzt Platz, der sonst brachliegt.
Sichere Auszüge verhindern Chaos.
Zusätzliche Ablage- und Arbeitsfläche.
Perfekt kombinierbar mit anderen Modulen.
Tipps & Überlegungen damit der Ausbau gelingt
Beginne mit dem, was du sofort brauchst, nicht mit allem, was möglich wäre. Du kannst später den Makerspace weiter ausbauen.
Plane Wege & Zugänglichkeit: Die Module sollen gut erreichbar sein.
Ordnung von Anfang an: Klare Struktur spart Nerven.
Lerne mit der Nutzung: Beobachte, wie Schüler*innen arbeiten, und passe an.
Kleine Schritte, grosse Wirkung
Ein Makerspace muss nicht als Riesenprojekt starten. Makerspace on Wheels, Tooltower und der Fenstertisch ermöglichen alle bereits kreatives Arbeiten. Dein Makerspace kann dann je nach Bedürfnissen erweitert werden und mit deinen Projekten mitwachsen.