Projektidee zum Schulstart: Namensschilder aus dem 3D-Drucker

Der Schulstart ist der ideale Moment für ein erstes Making-Projekt mit dem 3D-Drucker. Besonders beliebt und sinnvoll: Persönliche Namensschilder für jedes Kind. Sie schaffen nicht nur Ordnung, sondern auch Identifikation mit dem neuen Klassenraum. Und sie lassen sich wunderbar als kreatives 3D-Druck-Projekt in der Schule umsetzen – mit Mehrwert für Lehrperson und Schulkind.

Namensschild 3D-Druck Klassenzimmer Schule

Warum Namensschilder drucken?

Namensschilder gehören zu den wichtigsten Helfern zum Schulstart. Ob an der Garderobe, am Arbeitsplatz oder auf der Materialbox – sie helfen beim Zurechtfinden, Strukturieren und Kennenlernen. Wenn die Kinder ihre Namensschilder selber gestalten und mit dem 3D-Drucker herstellen, wird daraus ein motivierender Einstieg in die Welt des digitalen Designs und der digitalen Fabrikation.

Namensschild 3D-Druck Klassenzimmer Schule

Einfache Umsetzung im Schulalltag

Das Projekt ist ideal für die ersten Schulwochen und kann auch mit Klassen umgesetzt werden, die noch keine Erfahrung mit 3D-Druck haben. Du brauchst:

  • Einen 3D-Drucker für die Schule
  • PLA-Filament in der Farbe deiner Wahl
  • Computer mit Internetzugang
  • Browserbasierte CAD-Software wie Tinkercad
  • Slicer-Software (PrusaSlicer)

 

Und so geht’s:

  1. Design in Tinkercad erstellen: Die Kinder gestalten ihre Namensschilder mit Text, Symbolen oder kleinen 3D-Elementen. Tinkercad ist kostenlos, auf Deutsch verfügbar und ideal für Einsteiger*innen.
  2. Datei exportieren und drucken: Die STL-Datei wird im Slicer vorbereitet und anschliessend auf dem 3D-Drucker ausgedruckt. Je nach Grösse des Namens dauert der Druck 20-80 Minuten.
  3. Verzieren und verwenden: Nach dem Druck können die Schilder mit Farben oder Aufklebern individualisiert werden – oder direkt in der Garderobe, auf der Materialbox oder am Tisch zum Einsatz kommen.
Namensschild 3D-Druck Klassenzimmer Schule

Lehrplanbezug und Kompetenzen

Das Projekt ist mehr als ein schöner Einstieg – es fördert zentrale digitale und gestalterische Kompetenzen gemäss Lehrplan 21:

  • Kreatives Problemlösen
  • Digitales Gestalten
  • Planung und Umsetzung einfacher technischer Prozesse
  • Selbständigkeit und Verantwortungsübernahme

So wird aus einem Namensschild aus dem 3D-Drucker ein pädagogisch wertvolles Lernprojekt mit bleibendem Nutzen für den Unterrichtsalltag.

Noch keinen 3D-Drucker?

Wir unterstützen Schulen beim Einstieg in die Making-Welt: Mit erprobten Geräten, Projektideen, Workshops und individueller Beratung.

Fazit

Ein Namensschild-Projekt aus dem 3D-Drucker ist der perfekte Einstieg in ein neues Schuljahr und die Welt des digitalen Gestaltens. Es ist einfach umsetzbar, motivierend für die Kinder und stärkt wichtige Kompetenzen. Gleichzeitig ist es ein praktischer Helfer zum Schulstart, der den Klassenzimmer-Alltag erleichtert.

Wir wünschen dir und deiner Klasse einen guten Schulstart – und viel Freude beim Gestalten, Drucken und Staunen!