Bewegtes Lernen: Warum Unterricht draussen Kinder besser lernen lässt
Immer mehr Schulen entdecken das Potenzial von bewegtem Lernen. Statt den ganzen Unterricht im Klassenzimmer zu verbringen, wird Lernen mit Bewegung kombiniert – oft sogar draussen. Draussen lernen im Unterricht bringt frische Energie in den Schulalltag und hilft Kindern, Lerninhalte besser zu verstehen.
Gerade in der Primarschule profitieren Schülerinnen und Schüler davon, wenn Lernen aktiv gestaltet wird. Das Konzept der bewegten Schule basiert auf der Erkenntnis, dass Lernen besser funktioniert, wenn mehrere Sinne beteiligt sind. Bewegung aktiviert den Körper, steigert die Aufmerksamkeit und unterstützt die Informationsverarbeitung im Gehirn. Deshalb setzen viele Schulen heute bewusst auf Bewegung im Unterricht in der Primarschule oder integrieren regelmässig kurze Aktivitätsphasen.
Typische Vorteile von bewegtem Lernen sind:
höhere Konzentration im Unterricht
bessere Lernmotivation
mehr Wohlbefinden und weniger Stress
Förderung von Teamarbeit und Kommunikation
Besonders effektiv ist Bewegung, wenn sie direkt mit Lerninhalten kombiniert wird, etwa bei Bewegungsspielen, Lernstationen im Freien oder bei Outdoor-Projekten.
Bewegungspause in der Schule: kleine Aktivität mit grosser Wirkung
Eine Bewegungspause im Unterricht muss nicht kompliziert sein. Oft reichen kurze Übungen oder kleine Spiele, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.
Hier können zum Beispiel Aktivitätskarten helfen, die schnell eine Idee für eine Bewegungseinheit liefern. Diese Karten enthalten verschiedene Übungen für bewegtes Lernen in der Schule und eignen sich ideal für spontane Bewegungspausen oder kleine Spiele im Unterricht.
Draussen Lernen: Die Natur als Klassenzimmer
Beim draussen lernen im Unterricht wird die Umgebung selbst zum Lernraum. Ein Schulhof, ein Park oder ein Wald können problemlos als Klassenzimmer dienen.
Gerade beim Outdoor Unterricht in der Schule lassen sich Bewegung und Lernen perfekt kombinieren. Kinder bewegen sich automatisch mehr, arbeiten häufiger zusammen und erleben Lerninhalte direkt.
Typische Aktivitäten beim Outdoor Lernen mit Kindern können zum Beispiel so aussehen:
Naturbeobachtungen als Entdeckungsauftrag: Die Schülerinnen und Schüler suchen im Schulhof oder im Wald verschiedene Pflanzen, Blätter oder kleine Tiere und dokumentieren ihre Beobachtungen in einem Notizheft oder besprechen sie gemeinsam in der Gruppe.
Rechenaufgaben im Freien lösen: Matheaufgaben werden auf Karten verteilt oder an verschiedenen Stationen im Schulhof platziert. Die Kinder bewegen sich von Aufgabe zu Aufgabe und lösen sie unterwegs.
Bewegungsspiele mit Lerninhalten kombinieren: Wörter, Zahlen oder Begriffe werden im Gelände verteilt. Die Kinder laufen zu den passenden Karten, bilden Wörter, lösen Aufgaben oder ordnen Begriffe zu.
Gruppenarbeiten draussen durchführen: Kleine Teams arbeiten im Schulhof oder im Wald an einer Aufgabe, zum Beispiel beim Sammeln von Naturmaterialien für ein Projekt oder beim gemeinsamen Lösen einer Fragestellung.
Solche Aktivitäten machen den Unterricht abwechslungsreich und verbinden Bewegung im Unterricht mit praktischem Lernen. Gleichzeitig fördert draussen lernen Kreativität, Selbstständigkeit und soziale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.
Spiele für draussen: Lernen und Bewegung verbinden
Viele Lernspiele lassen sich problemlos nach draussen verlegen. Besonders beliebt sind Aktivitäten, bei denen Kinder Aufgaben lösen und sich gleichzeitig bewegen.
Eine gute Grundlage dafür bieten Spielmaterialien, die vielseitig einsetzbar sind. Zum Beispiel Sets mit verschiedene Materialien für Spiele und Bewegung sind ideal für Outdoor Lernen mit Kindern oder für Aktivitäten auf dem Pausenplatz.
Bewegung und Koordination fördern
Bewegung bedeutet nicht nur laufen oder springen. Auch Koordination, Gleichgewicht und Körpergefühl spielen eine wichtige Rolle beim Lernen.
Gerade bei Kindern hilft das Training der Motorik dabei, die Konzentration zu verbessern und die körperliche Entwicklung zu unterstützen. Passende Geräte fördern Gleichgewicht und Koordination und sorgen gleichzeitig für aktive Bewegung während Pausen oder Outdoor-Aktivitäten.
Mehr Bewegung für besseres Lernen
Unterricht muss nicht immer im Klassenzimmer stattfinden. Bewegung und Lernen draussen zu kombinieren bringt frische Energie in den Schulalltag und unterstützt die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler auf mehreren Ebenen.
Mit einfachen Ideen und passenden Materialien lässt sich der Unterricht abwechslungsreicher gestalten und gleichzeitig werden Konzentration, Motivation und Gesundheit gefördert.